Ferienpass - Aktionen 2019

Zum Ferienabschluss mit dem Kanu über den See

 

Braunlage.

Die Sommerferien gehen ja heute zu Ende, aber zum Abschluss der Ferienpassaktionen bot der Kinderschutzbund Braunlage noch einmal etwas ganz Besonderes an: Der Verein verpflichtete den Outdoor-Unternehmer Huby Eimbeck, der für die Schüler eine Kanutour über den Oderstausee zwischen Braunlage und Bad Lauterberg organisierte. Finanziert hat der Kinderschutzbund dieses Angebot unter anderem über die Spende aus der Glücksschweinchenaktion der Goslarschen Zeitung.

Sieben Schüler hatten sich für die Kanutour angemeldet. Sie mussten größer als 1,30 Meter und älter als 10 Jahre sein. Begleitet worden sind Lukas, Malte, Marvin, Moritz und die anderen von den engagierten Kinderschutzbund-Mitgliedern Katrin Nießner und Wolfgang Sandeck. In Fahrgemeinschaft sind sie mit den Kindern und Jugendlichen vom ZOB in Braunlage zum Stausee gereist, wo Huby Eimbeck die Kanus bereit gestellt hatte.

Nach einer kurzen Einweisung trugen die Teilnehmer die kleinen Boote ins Wasser, und es ging los. Die jungen Braunlager lernten schnell, dass sie auf dem großen Gewässer nur vorankommen, wenn sie zusammenarbeiten und gemeinsam rudern. „Es war für alle ein Erlebnis bei dem schönen Sommerwetter über den See zu fahren“, berichteten die Betreuer. Nach der Kanutour stürzten sich die Kinder und Jugendlichen in die kalten Fluten und badeten ein wenig. GB/me

Goslarsche.de 13.08.2019

Ein Sommerabenteuer im Wald

Braunlage.

Wie kann man im Wald überleben, wenn man auf sich allein gestellt ist? Wie sind die Überlebenschancen bei widrigen Bedingungen? Dies konnten jetzt 22 größere und kleinere Kinder aus der Stadt Braunlage mit ihren Begleitern im Wald bei Benneckenstein erleben. Im Rahmen der Ferienpassaktion bot der Kinderschutzbund Braunlage das Überlebenstraining bei René Golz an. Er konnte das Angebot unter anderem über die Einnahmen aus der GZ-Glücksschweinchen-Aktion finanzieren. In einem gepachteten Waldstück bietet der Überlebenstrainer die „Survivaltour – wild und schmutzig“ für interessierte Gruppen an. Mit großem Hallo begrüßten die Mädchen und Jungen den Trainer und gleich danach ging es schon ab über Wege und wild bewachsene Pfade in das Waldstück.

Golz erklärte den Kindern und Jugendlichen, welche Pflanzen man essen und welches Wasser man trinken kann. Ganz Mutige probierten auch schon mal Brennnesselblüten, Sauerklee oder Schilfgrassprossen. Dabei verzogen die Schüler aber doch ein ums andere Mal den Mund.

Im Wald muss man auch übernachten können, meinte der Überlebenstrainer weiter. Deshalb bauten die jungen Braunlager, St. Andreasberger und Hohegeißer unter seiner Anleitung Hütten aus Astwerk, Zweigen und Planen. Es entstand ein kleines Camp.

Nach dieser Arbeit stellte sich bei den Schülern der Hunger ein. Und gleich darauf lernten sie, wie man ein Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug macht, um die mitgebrachten Würstchen und das Stockbrot zu braten. René Golz schnitzte ein paar Holzspänchen, legte Zunder an und schon brannte ein Feuerchen. Und anschließend machte er den Kindern und Jugendlichen klar, wie das Feuer brennen muss, ohne Schaden anzurichten. Die Zeit flog nur so dahin. Schließlich hieß es, Abschied zu nehmen. Die Schüler bauten die Hütten zurück, beseitigten den Müll und packten ihre Habseligkeiten zusammen.

Goslarsche.de 02.08.2019

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